Am 23. Juli 2019 fand die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats im Bürgerhaus statt.

Respekt und Verantwortung sind Grundlagen für die Arbeit im Gemeinderat, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Singer seine Ansprache an die gewählten Gemeinderäte.

Von den 14 Gemeinderatsplätzen wurden 4 neu besetzt. Stellvertretend für alle Gemeinderäte wurde von Herrn Singer der Vertreterin der Freien Wähler, Gitta Obst, die Aufgabe übertragen die Verpflichtungsformel zu sprechen. Mit Handschlag besiegelte dann Herr Singer die Zustimmung aller Gemeinderäte. Zu den ersten Aufgaben des neuen Gemeinderats gehörte die Festlegung der Sitzordnung und die Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters.
Otto Elsäßer von den Freien Wählern wurde wie vorgeschlagen wieder als 2. Stellvertreter gewählt.

Gerne kam Gitta Obst, die dem Gemeinderat am längsten angehört, der Bitte des  Bürgermeisters nach Begrüßungsworte an die bisherigen und neuen Räte und Rätinnen zu richten.

Weiterer Schwerpunkt des neuen Gemeinderats war die Beratung über die Sanierung der Seilerstraße. Hier konnten sich die neuen Gemeinderäte einbringen und auch lernen, dass für wesentlich erachtete Standpunkte das demokratische Mehrheitsprinzip gilt.

Erfreulich war für die Freien Wähler, dass unter Tagesordnungspunkt 9 eine Standortdiskussion mit Beschluss zum WiFi4EU angesetzt wurde. Die Standortvorschläge, die die Bürger in der von den Freien Wählern initiierten Befragung vorgelegt hatten fanden im Großen und Ganzen Eingang in die Beratung. Zum Standort Kirche hat die Verwaltung den Hinweis aufgegriffen die höchsten Stellen im Ort, die für eine WLAN-Versorgung optimal wären, einzubeziehen – das sind die beiden Kirchtürme. Die Intensivierung mit dem Thema wird fortgesetzt. Warten wir also die Entwicklung in den nächsten Wochen nach den Sommerferien ab.

Der erste Tag war für den neuen Gemeinderat sehr aufgabenintensiv, aber ein guter Anfang. Wir wünschen allen eine erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat.
Die Freien Wähler setzen sich für die positive Entwicklung Steinenbronns ein, werden aber über den Tellerrand hinausschauen.
Kirchturmpolitik ist nicht ihr Ding – lt. Wikipedia umschreibt die Bezeichnung bildhaft als das Eintreten für das eigene Dorf (den „Kirchturm“) und Auswirkungen, die nur insoweit berücksichtigt werden, wie man den eigenen Kirchturm sieht. Alle weitergehenden Auswirkungen werden ignoriert.

Rüdiger Krauß

– Schriftführer –

Gut informiert auf steinenbronn.freiewaehler.de


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